Blog 2008

Advent 2008

 

Passend zur Weihnachtszeit habe ich ein Gedicht für euch:

 

Es war einmal, unterm Weihnachtsbaum,

da erfüllte sich ein Hundetraum.

Eingepackt in Geschenkpapier,

so erschnüffelte das Hundetier,

befanden sich - saftig, lecker, fein -

ein, zwei, drei Stücke Ohren vom Schwein.

Ran an das Geschenkband,
weg mit dem Papier,
der Hund ist wie von Sinnen:
"Die Ohren sind MIR!"
Die Augen am Leuchten,
der Magen schon knurrt.
Wieso ist das Geschenkband
nur so festgezurrt?!?

Doch die Mühe, sie hat sich gelohnt,
der Hund mit den Schweinsohren belohnt
und es denkt sich der Hund,
denn nun liegen sie da,
"Weihnachten ist wunderbar!"

 

In diesem Sinne wünsche ich euch allen ein gelungenes Weihnachtsfest und allen D-Tüpflis einen unvergesslichen 1. Geburtstag.


20. Oktober 2008

 

Ich bin zurück aus den Ferien in Südfrankreich. Eine Woche Sonne, Salzwasser und viel Sand bleiben mir in Erinnerung. Es war toll!

Die Autofahrt von über 7 Stunden war für mich kein Problem.

In der Ferienwohnung in La Croix-Valmer angekommen, habe ich zuerst einmal den grossen Garten unter die Nase genommen, war dann wenig später aber schon bald müde und rollte mich in meinem Körbchen ein. Es war wunderbar, mein Schlafplätzchen direkt neben dem Bett meiner Zweibeiner zu haben, so konnte ich mich jede Nacht ein- bis zweimal Schwanz wedelnd vergewissern, dass sie noch da sind.

Dann folgte eine Woche mit verschiedenen Spaziergängen, Stränden und Städtchen-Besichtigungen. Und häufig wurde ich von den Franzosen angesprochen, quel beau dalmatien!

Die Strände fand ich super toll, das Salzwasser weniger. Ist doch komisch, wenn man sich hier im kühlen Nass ab und zu einen Schluck Wasser gönnen kann und in Südfrankreich nicht. Das Wasser dort war auf jeden Fall nicht geniessbar! Aber zum Reinrennen, sich Abkühlen und Steckchen Rausfischen war es allemal gut genug.

Ich glaube, mein Frauchen und mein Herrchen hatten Freude an mir, bis zu dem Tag, als ich am Strand Pasta mit Pesto-Sauce aufgespürt und gefressen habe. In der Nacht büsste ich meinen Gaumenschmauss gewaltig. Dreimal musste ich raus in der Nacht – und meine Zweibeiner auch ;-(

Fast eine Stunde lang zupfte ich Grashalme unter dem Vollmond. Ich weiss nicht, wer mehr litt, ich oder meine Zweibeiner. Nachdem ich dann meinen Magen mit Gras gefüllt hatte, ging es mir am nächsten Morgen schon bedeutend besser und ich konnte mich wieder an den Stränden austoben.

Nun bin ich zurück und gehe wieder ins Agility und in die Hundeschule, wo ich momentan einen Vertiefungskurs absolviere. Ich besuche in den nächsten Tagen mit Frauchen ein Schnuppertraining für Begleithund und eines für Obedience, damit wir entscheiden können, in welche Richtung wir nach diesem Vertiefungskurs weitermachen werden.

So, that's it.


1. September 2008

 

Letzte Woche besuchte ich meine Mami Boogie und mein Grosi Thea bei Margrit in Aristau.

Es war ein schöner aber anstrengender Tag und ich bekam von meiner Ziehmami ganz viele Komplimente zu meinem Aussehen und meinem Verhalten. Anscheinend habe ich gute Gene und meine Zweibeiner scheinen auch nicht alles falsch gemacht zu haben =)

Nach einem ausgedehnten und interessanten Spaziergang dachte ich, ich könne mich in Margrits Garten etwas ausruhen. Aber da wusste ich ja auch noch nicht, dass es dort Steine gibt, die sich bewegen. Eigentlich ging ich davon aus, dass ich jeden Winkel des Gartens noch kenne, aber eben, diese Steine auf vier Beinen haben mich ganz aus dem Konzept gebracht. Ich glaube, diese komischen Steine nennt man Schildkröten und obwohl ich sie laut anbellte und neugierig beschnüffelte, sind sie mir doch (noch nicht) ganz geheuer.  

Und dann wartete da auch noch ein „Fotoshooting“. Aber nicht ganz Diva-like, oder eben vielleicht doch gerade Diva-like, schmiss ich mich nicht wirklich so in Pose, wie es sich die Zweibeiner wohl wünschten.  Da nützten alle Tricks und Ablenkungsversuche nicht, um ein schönes Stehbild zu knipsen. Diese Stehbilder gelangen erst meinem Frauchen einen Tag später und sind jetzt in der Rubrik „Fotos“ in der Galerie Diva 2008 zu bewundern.

Vor wenigen Wochen hatte ich die Gelegenheit, meinen Bruder Deejay in seinem Heim zu besuchen, was ich wirklich lässig fand. Deejay, an dieser Stelle einen dicken Hundeschmatz und ich hoffe, du hast inzwischen die Brötchen gut verdaut =).

Und auch meinen Bruder Sam, habe ich vor nicht allzu langer Zeit auf einem Spaziergang gesehen. Wir hatten Spass zusammen und ich freue mich sehr, dass ich wieder mit ihm im Albisgüetli in die Hundeschule gehe.

Auch von meinen Treffen mit Deejay und Sam sind einige Bilder online.

Es gäbe noch viel mehr zu erzählen, denn schliesslich bin ich mitten in der Pubertät und mache es meinen Zweibeinern momentan nicht ganz einfach.


21. Juli 2008

 

Obwohl ich jetzt schon 7 Monate alt bin – und mit 19 kg fast die 20 kg-Grenze erreicht habe – habe ich immer noch einen Haufen Flausen im Kopf …

Erst letzte Woche habe ich innerhalb eines halben Tages zwei neue „Gschtälti“ zerbissen – und zwar beide Male während Autofahrten, die kaum länger als 10 Minuten dauerten.

Am gleichen Nachmittag habe ich unter Büschen eine halbe Pizza entdeckt, welche ich natürlich sofort verschlingen wollte. Nur leider hat Frauchen mir die feine Pizza sofort aus dem Maul gerissen und PFUI gesagt und ich hatte nichts von dem feinen Festmahl.

Auch machte ich in den vergangenen Tagen das erste Mal Bekanntschaft mit einem elektrischen Weidezaun. Uiiiii, da bin ich aber erschrocken. Aber ich hab es schnell verdrängt, denn am nächsten Tag musste mich mein Frauchen schon wieder vom gleichen Zaun weglocken, damit mir nicht noch mal das gesamte Fell zu Berge gestanden wäre.

Heute war ich mit Kaja und Sharang (zwei Shelties) auf einer Wanderung und die freche Kaja hat einfach – mir nichts, dir nichts – unterwegs in meinen Trinknapf „gepieselt“. Ansonsten verlief die Wanderung aber reibungsfrei und ich konnte zum ersten Mal in einem kleinen Teich richtig schwimmen. Ich bin zuerst selber erschrocken, als ich ins Wasser rannte und plötzlich den Boden unter den Füssen verlor. Ich hatte keine Wahl und schwamm drum einfach drauflos. Frauchen hat's sehr gefreut, mich schwimmen zu sehen. In der Rubrik „Fotos“ gibt es einpaar Bilder dazu.

Ihr seht, es wird nie langweilig um mich herum! 


3. Juni 2008

 

Seit anfangs Mai besuche ich das Baby-Agility, das mir riesigen Spass macbt. Vor allem das Tunnel hat es mir angetan. Vor den Übungsstunden bin ich jeweils so aufgedreht und voller Vorfreude, dass ich schon den Spitznamen Tornado von meinem Frauchen bekommen habe. Und wie ein Tornado rase ich dann auch durchs Tunnel, über die Sprünge oder durch den Slalom (OK, Slalom ist übertrieben, aber es wird später mal zum Slalom werden). Auch den Belgier habe ich bereits kennen gelernt. Alles kein Problem, denn für Spielzeug und Würstli mache ich (fast) alles. Nur der Abgang vom Steg fällt mir noch ein bisschen schwer – meine Beine sind einfach zu lang und ich kann ihre Bewegungen kaum kontrollieren… Ich hoffe, es gibt bald mal tolle Bilder vom Agility auf meiner Homepage. Letzte Woche war ich zum letzten Mal mit meinem Bruder Sam im Welpenaufbaukurs (Sam, ich werde dich vermissen) und auch mein Junghundekurs ist bereits vorbei. Jetzt freue ich mich auf die Fortsetzung – auf den Erziehungskurs 1 und hoffe, dass ich mit meinen Zweibeinern ganz viel dazulernen kann. Schliesslich gibt es ja noch mehr als Sitz, Platz, Warten, hier, Fuss und gimme five, oder? Vor einem knappen Monat (einen Tag nach Frauchens und Theas Geburtstag) kamen meine Mami Boogie, mein Grossi Thea und meine Ziehmami Margrit mich in meinem Heim besuchen. WAU! Das war ein riesiges Erlebnis für mich. Meine beiden Mamis haben sich ebenso sehr gefreut wie ich mich, nur Grossi Thea war wie immer etwas rau zu mir. Unter Fotos gibt es einpaar lässige Bilder von Boogie und mir.


24. April 2008

 

Und, gefallen euch meine neuen Fotos? Ich weiss, jetzt bin ich halt nicht mehr so klein und knuffig. Langsam entwickle ich mich zu einem richtigen Dalmatiner. Das ist zwar schön und gut, aber ich merke, dass der Kuschel- und Schlafplatz auf Herrchens und Frauchens Beinen immer enger wird.
Anfangs Mai darf ich ins Baby-Agility. Frauchen meint, das täte mir gut, denn ich sei ein intelligenter Hund, der gefördert werden müsse, nicht nur körperlich sondern auch geistig. Mal schauen, ob mir dieses Baby-Agility gefallen wird. Aber solange es andere Hunde dort hat, gefällt es mir bestimmt.
Meine Prägungsspieltage (mit meinem Bruder Deejay) sind schon vorbei. Schade! Aber ich darf meinen Bruder bald einmal in seinem Heim besuchen. Dafür darf ich weiterhin in den Welpenaufbaukurs mit Sam.
Ich frage mich oft, wie es wohl meinen anderen Geschwistern geht. Ich hoffe, es geht ihnen genau so gut wie mir und sende ihnen an dieser Stelle meine allerliebsten Grüsse, Diva.


1. April 2008


Ich bin jetzt 14 Wochen alt und habe die 10 kg Grenze erreicht. Ich wachse und entwickle mich prächtig.
Heute war ich beim Tierarzt. Im Wartezimmer hatte ich noch ein bisschen Bammel, als ich dann aber ins Untersuchungszimmer durfte, fand ich das super. Nach einpaar Minuten hatte ich bereits den gesamten Raum beschnüffelt und lag schon ganz relaxed auf dem Untersuchungstisch. Die Tierärztin war von mir begeistert und Frauchen natürlich total stolz auf mich. Ich habe mich ja auch von meiner besten Seite gezeigt und habe überhaupt nicht reagiert während der Spritze (Impfung).
Vorgestern fuhr ich noch zum ersten Mal Tram und Bus. Angst hatte ich keine – wieso auch? Im Gegenteil. Ich fand es total spannend und interessant. Nur Frauchen hatte ihre liebe Mühe und wollte unbedingt, dass ich nicht zu fest an der Leine ziehe. Aber warum soll ich brav neben Frauchen sitzen, wenn so viele nette Leute mitfahren, welche von mir begrüsst werden wollen?
Apropos Leine: die mag ich nicht so. Ist doch klar, dass wenn meine Begleiter nicht dorthin laufen, wohin ich möchte, dass ich dann an der Leine ziehe. Und dann fragen sie sich noch, wieso ich nicht brav an der Leine laufe?!? Ist doch viel lustiger ohne Leine. Dann kann ich nämlich machen was ich will. Am meisten Spass macht es mir, wenn Frauchen und Herrchen verzweifeln, wenn ich auf ihr Rufen nicht zurückkomme…
Dafür kenne ich die beiden Kommandos „sitz“ und „platz“ schon sehr gut und auch im Büro – wohin ich mein Herrchen täglich begleite – verhalte ich mich immer sehr vorbildlich. Übrigens: ich habe es aufgegeben, ums Sofa zu kämpfen. Ich schlafe jetzt lieber neben als auf dem Sofa, sehr zur Freude meiner Zweibeiner.
Ihr seht, mein Leben und das meines Frauchens beziehungsweise meines Herrchens werden nicht langweilig. Wir erleben jeden Tag gemeinsam neue Abenteuer und Herausforderungen…


20. März 2008


Nun bin ich schon über eine Woche in meinem neuen Zuhause und ich fühle mich hier dalmiwohl. Es gibt nur zwei Dinge, die mir (noch) nicht passen: Der Regen und das Sofa.
Wieso muss Regen auch so nass sein? Und wieso regnet es manchmal auf dem Sofa?
Frauchen und Herrchen lassen mich einfach nicht aufs Sofa und wenn ich mich mal ganz geschickt anstelle, und es doch aufs Sofa schaffe, dann sind sie entweder ruckzuck da und ich muss wieder runter oder es beginnt auf dem Sofa plötzlich zu regnen. Das Komische ist nur, dass es nur gerade auf mich regnet. Diesem Sachverhalt muss ich noch genauer nachgehen …
Seit ich hier bin, habe ich schon viele, tolle Dinge erlebt.
Die Umgebung kenne ich schon sehr gut und auch den meisten Hunden hier bin ich schon begegnet. Gestern war ich das erste Mal in der Hundeschule. Es hat mir grossen Spass gemacht, ausgelassen zu spielen, und meinen Bruder Sam wieder zu treffen. Ich freu mich schon auf die nächste Spielstunde und auf meinen Bruder Deejay.
Heute durfte ich mit in den Qualipet. Mein Frauchen hat gemeint, wenn ich mich schon im Restaurant, am Flughafen, beim Spaziergang mit Lamas und auf der Arbeit mit meinem Herrchen so gut benehme, gäbe es auch im Tierfachhandel kein Problem. Ich habe mich natürlich sehr vorbildlich verhalten, auch wenn es mir schwer fiel, zwischen all den feinen Leckereien und Spielsachen. Aber es hat sich gelohnt; am Schluss bekam ich von der Dame an der Kasse ein feines Guetzli. Ich muss mein Frauchen dazu bringen, schnellstmöglich wieder mit mir dorthin zu gehen.
So, und jetzt schlafe ich, damit ich nachher wieder genug Energie für die Sofageschichte habe …


15. März 2008

 

Zwei Tage früher als geplant, verliess ich mein Zuhause in Aristau. Mein Frauchen holte mich ab und wir fuhren zusammen in mein neues Heim in Zürich. Dort angekommen, konnte ich mich kaum satt schnüffeln. Wau! Diese neuen Gerüche und Geräusche sind ja auch wahnsinnig spannend! Und all diese netten Leute. Die finden mich alle so süss …
Mittlerweile bin ich schon seit 3 Tagen hier. Meine Wohnung kenne ich schon gut und ich fühle mich sehr wohl. Mein Frauchen und mein Herrchen geben sich auch alle Mühe, dass es mir hier gut geht. Nur leider verstehe ich ihre Sprache nicht ganz. Sie rufen immer so komische Worte und ich habe keine Ahnung, was sie von mir wollen. Manchmal sprechen sie ganz freundlich und sie stecken mir etwas Feines zum Essen hin, ein anderes Mal wird ihre Stimme plötzlich streng, sie sagen NEIN und es gibt nichts zu essen, ab und zu drehen sie sich weg und lassen mich einfach stehen. Wenn ich doch nur wüsste, wie ich mir häufiger eine Belohnung holen kann…
Und dann gibt es hier noch zwei Fellknäuel auf vier Pfoten – ich glaube, man nennt die Katzen. Da hat es die eine doch gestern wirklich gewagt, sich anzuschleichen, während ich schlief. Und kaum war ich wach und wollte mit ihr spielen, ist sie weggerannt. Aber vielleicht ist sie heute spielfreudiger. An mir soll’s nicht liegen.
Ich hoffe, meine Geschwister leben sich auch so toll ein wie ich!