Blog 2009

13. Dezember 2009

 

Spannende aber anstrengende Tage liegen hinter mir. Vorgestern durfte ich seit Langem wieder einmal mein Mami und mein Grosi besuchen. WAU, war das ein Spass. Zu meiner Freude traf ich seit mehr als 1.5 Jahren wieder einmal meine Schwester Donna. Obwohl ich im Alltag häufig angesprochen werde, wie gross ich doch sei, bin ich neben meiner "grossen" Schwester Donna doch gerade wieder klein. Auch meine Tante Bungee lernte ich kennen und wir hatten alle, trotz Wolkenbruchs, einen super Dalmi-Spaziergang...

Gestern durfte ich dann mit meinen Zweibern zu meiner grossen Liebe Buddy auf Besuch und den ganzen Abend mit ihm verbringen. Während unsere Chefs ein feines Znacht genossen, war bei uns natürlich spielen angesagt, was wir dann auch den ganzen Abend unermüdlich taten. Ich glaube Buddy hat diese Nacht eben so gut und tief geschlafen wie ich auch. Hast du gesehen, was für ein tolles Dalmi-Deckeli er hat?!? *neid*


1. Dezember 2009

 

Endlich ist er da, der erste Schnee dieses Winters. Und erst noch pünktlich auf den 1. Dezember! Das Spazierengehen macht nun doppelt so viel Spass, denn ich kann unterwegs noch intensiver schnüffeln oder wie wild über die verschneiten Felder rennen. Juhui! Und nicht nur ich habe Freude, auch meine Zweibeiner. Sie finden es natürlich äusserst praktisch, wenn sie immer mit einem sauberen Hund nach Hause kommen.

Gesundheitlich bin ich ein bisschen angeschlagen. Irgendwie kann ich mein Futter seit einigen Tagen nicht mehr richtig bei mir behalten und muss es immer mal wieder ausspucken. Der Tierarzt hat mir nun Schonkost verschrieben, damit sich mein Stoffwechsel wieder regeneriert. Wir werden sehen...

Ich wünsche euch eine tolle Adventszeit und trotz der hektischen Vorweihnachtszeit einige ruhige Momente und ein bisschen Zeit für ausgiebige und spannende Spaziergänge.


20. November 2009

  

Was für ein November! Bei milden Temperaturen und viel Sonnenschein geniesse ich die Spaziergänge mit meinen Zweibeinern. Und trotz des schönen Wetters lässt es sich nicht leugnen, dass die matschige und nasse Jahreszeit begonnen hat. Oder hast du eine (andere) Erklärung dafür, dass ich nach den Spaziergängen immer mit viel mehr Punkten nach Hause komme? (siehe Bild)

Agility und Obedience trainiere ich immer noch fleissig, wobei mir aber vor allem im Obedience der nasse und kalte Boden Mühe bereitet. Aber mal ehrlich, würdest du dich nackt auf einen solchen Boden legen im November? Wohl kaum, oder? Hehe, ich drum eben auch nicht, egal wie sehr sich Frauchen auch bemüht und versucht, mich zu motivieren. Ich bleibe lieber sitzen, als dass ich ins Platz runtergehe. Naja, der nächste Frühling kommt bestimmt und dann klappts auch wieder mit dem Platz auf Kommando... Da muss sich Frauchen wohl noch ein bisschen in Geduld üben.


25. Oktober 2009

 

Gestern habe ich am ATs Hundemilitary in Untersiggenthal mitgemacht, welches vom Aargauischen Tierschutzverein zum ersten Mal durchgeführt wurde.
Auf einer Strecke von ca. 8 km galt es für mich und mein Frauchen sowie für alle anderen startenden Teams, 10 knifflige Posten zu lösen. Ich war in Höchstform und erledigte die Aufgaben absolut souverän (bin halt mittlerweilen schon ein halber Profi in Sachen Military, hehe). Mein Lohn für die super Arbeit an den Posten: der sensationnelle 19. Schlussrang! Juhui - meine erste Top 20 Platzierung, das kann sich doch mal sehen lassen, oder?
Hier hat mein Frauchen einige Fotos dieses tollen und

unvergesslichen Anlasses hochgeladen. Schau doch mal rein.


12. Oktober 2009

 

Gestern habe ich mit Frauchen am Funnythlon (Plauschmilitary) in Seon teilgenommen.

Ein rund 8 km langer Spaziergang mit 8 verschiedenen Posten wartete auf uns. Da hiess es unter anderem sich in eine Schubkarre setzen und fahren lassen, eine Hängebrücke überqueren, Apportieren, sich ein T-Shirt anziehen lassen und warten, bis Frauchen ihre Aufgabe erledigt hat, leckere Würstchen nicht fressen, und, und, und.

Ganz widererwartend meisterte ich den Apportierposten am Besten, sehr zur Freude meiner Besitzerin, die sich vor Begeisterung kaum mehr beruhigte. Laut Rangliste bin ich irgendwo im Mittelfeld platziert.

Nach dem offiziellen Military durfte ich dann noch einen Biathlon mitmachen, was nichts anderes hiess als die Hindernisse zusammen mit dem Zweibeiner zu absolvieren. Nun ja, das war nicht so meine Stärke, denn wenn es wackelt, dreht oder sich bewegt, bin ich ein echter Angsthase :=(

Nun, man muss ja auch nicht alles können, oder? 


24. September 2009

 

Heute durfte ich Frauchen mit in die Schule begleiten oder besser gesagt mit in den Wald, denn der alljährliche OL fand wieder einmal statt und weil Frauchen dachte, wenn sie schon den ganzen Nachmittag im Wald herumläuft, kann sie mich gerade so gut mitnehmen. So kam ich also in den Genuss eines sehr langen, intensiven und spannenden Spaziergangs, von Posten zu Posten und wieder zurück.

Rund 200 Schülerinnen und Schüler hinterliessen im Wald ihre (Duft-) Spuren, was für meine Nase natürlich extrem interessant war. Nach rund vier Stunden waren auch die letzten Jugendlichen sicher im Ziel und wir machten uns auf den Heimweg.

Nun verarbeite ich all die Eindrücke des heutigen Nachmittags und werde mich sofort in einen Tiefschlaf begeben. In diesem Sinne - gute Nacht und süsse Träume.


1. August 2009

 

Ich bin zurück aus meinen Ferien in Südfrankreich – zwei Wochen Nizza und es war fantastisch! Die Ferienwohnung war wie für mich gemacht, lag sie doch Mitten im Grünen, mit einem Riesengarten. Direkt vor dem Haus gab es zwei super Waldspaziergänge, von welchen aus man wunderbar über ganz Nizza schauen konnte.

Aber nur in Nizza zu bleiben, wär ja langweilig, auch wenn diese Stadt sehr vieles zu bieten hat. So unternahm ich mit meinen Zweibeinern viele Tagesausflüge in andere kleinere und grössere Städte an der Côte d’Azur. In Monaco machte ich den Japanischen Garten unsicher, obwohl eine grosse Tafel darauf hinwies, dass Hunde in dem Garten verboten seien ;-( Ich kann ja nichts dafür, da hätten meine Zweibeiner halt besser lesen müssen. Aber es störte niemanden, dass ich mich dort im Gras rollte und für ein Fotoshooting vor Palmen posierte.

Auch Antibes mit seinem Hafen und der schönen Altstadt sowie auch Cannes haben mir gut gefallen, wo ich stolz auf dem roten Teppich die Treppen zum berühmten Palais des Festivals hinaufstolzieren und schnuppern durfte, wie es sich als Star so anfühlt und ich sage euch, es fühlt sich wunderbar an.

Aber auch in vielen kleineren Städtchen wie Ste-Maxime, Cagnes-sur-Mer, Cap-d’Ail, usw. habe ich meine Pfotenabdrücke hinterlassen und meinen Stadt verschmutzten Pfoten schnell im kühlen Meer abgespült. Diese unberechenbaren Wellen liessen einfach ein tieferes Eintauchen nicht zu…

In St-Raphaël sah ich aus dem Auto heraus den ersten französischen Dalmatiner. Leider war er zu weit weg, um Hallo zu sagen, also musste ich wieder mit den kleinen Schickimicki-Hunden der Südfranzosen vorlieb nehmen, welche ich nicht so lässig finde.

In Menton traf ich dann endlich auf drei italienische Rassekollegen. Wären sie nicht weiss gewesen mit schwarzen Tupfen, hätte ich sie nicht als Dalmatiner erkannt, denn ihre Körperstatur glich eher jener einer englischen Bulldogge – massiger Körper mit kurzen Beinen. Im Ernst, diese Dalmis waren bestimmt dreimal so dick wie ich – echt nicht mehr schön und elegant.

Apropos elegant: Überall und immer wieder blieben die Menschen stehen und riefen: „quel beau dalmatien!“ und das in diversen Sprachen. Und immer wieder wollten mich Kinder aber auch Erwachsene streicheln und Fotos machen, was ich ruhig mit mir geschehen liess, wusste ich doch, dass es später fürs Hinhalten eine Belohnung gibt.

Auf einem Spaziergang am Hafen in Beaulieu muss ich zwei Passanten wohl so aufgefallen sein, dass sie sich bei meinen Zweibeiner näher über mich erkundigten. Anscheinend hatten sie einen Deckrüden und suchten noch ein passendes Dalmiweibchen und ich schien in ihr Raster zu passen. Als sie dann aber erfuhren, dass ich keine Dalmibabies bekommen könne, war der Fall erledigt.

Ihr seht, meine zwei Wochen in Frankreich waren sehr abwechslungsreich. Jetzt ruhe ich mich noch ein bisschen aus, denn schon morgen geht es weiter nach Oberammergau, wo eine Woche Agility angesagt ist.


1. März 2009

 

Diva goes model - vor einpaar Wochen nahm mich die Modellagentur „belle-et-beau“ unter Vertrag. Ich wurde mit meinen Zweibeinern in ein Fotostudio in Zürich eingeladen, wo ein Photoshooting  auf mich wartete. Ich durfte für meine Sedkarte posieren und schön in die Kamera schauen. Das war ein Riesenspass und ich machte es wirklich gut. Egal ob sitz, platz oder steh, die Fotografin und die Modellagentin hatten grosse Freude an mir. Wenige Minuten später waren die Bilder geknipst und alle dort anwesenden Leute von meinem Charme überwältigt. Die Fotos sind seit heute online, juhui! Jetzt heisst es abwarten und schauen, ob ich für Aufträge gebucht werde.

Unterdessen sitze ich natürlich nicht auf der faulen Haut sondern arbeite hart an meiner Modelfigur ;-)

Ich gehe immer noch einmal wöchentlich ins Agility und zweimal pro Woche in die Hundeschule (Obedience/Begleithund). Ansonsten geniesse ich ausgiebige Spaziergänge und freue mich sehr, dass der Frühling nun endlich kommt. 


7. Januar 2009

 

Ich wünsche allen einen guten Start ins 2009, möge das neue Jahr viele tolle Überraschungen für euch bereit halten.

Ich bin sehr gut ins neue Jahr gestartet und erlebte den Jahreswechsel in Südfrankreich, fuhren wir doch zwei Tage nach meinem 1. Geburtstag für eine Woche nach St. Pierre sur mer.

Es war toll, den leeren und endlos langen Sandstränden entlang zu rennen, etwas Wärme und Sonne zu tanken. Auch ein Tagesausflug nach Barcelona stand auf dem Programm, wo ich vor der Sagrada Família Lassie kenne lernen und mit ihm spielen durfte. Wau, da hatten die japanischen Touristen aber Freude, gleich zwei vierbeinige TV-Stars mit einem Foto vor die Linse zu bekommen.

Das Highlight aber war der Besuch im Sigean Tierpark, wo ich sogar mit rein durfte. Ob Bären, Löwen, Elefanten, Flamingos, Zebras, Giraffen, Geparden, Hängebauch- und Stachelschweine, Erdmännchen, Papageien, usw. ich kenne sie jetzt alle. Und ja, ich weiss jetzt, wie dieser grosse Laufvogel aussieht, dessen Sehnen ich von Zeit zu Zeit genüsslich verzehre … Aber ich muss schon sagen, tot ist mir der Vogel lieber als lebendig.

Am 4. Januar fand dann der mit Spannung erwartete D-Day statt. Ich sah endlich wieder einmal mein Mami und Grosi, mein Ziehmami und einen Teil meiner Geschwister. Es war zwar bitterkalt, aber es hat mir grossen Spass gemacht mit meinen Schwestern Divine und Dunja und meinen Brüdern Da Vinci, Doogie, Dionys und Carlsson (Daddy Cool) im Schnee rumzutoben. Ich hoffe, es kommt bald wieder einmal zu einem Wiedersehen wenn es wärmer ist.

So, nun geniesse ich noch meine „arbeitsfreie“ Woche, nächste Woche geht's dann wieder los mit Agility, Vertiefungs- und Aufbaukursen.